Aktuelles 2016


Elbe-Weser-Pokalturnier 2017


Nun ist es amtlich. Das 33. Elbe-Weser-Pokalturnier ist genehmigt und findet am 

 

26. - 28. Mai 2017

 

statt, zu dem wir Minigolfer aus ganz Deutschland herzlich einladen. 

 

In den vergangenen Jahren konnten wir Sportfreunde und Schlachtenbummler aus der ganzen Republik auf unserer Anlage in Cuxhaven-Brockeswalde willkommen heißen. Wir würden uns freuen, auch bei der 33. Auflage des Turniers zahlreiche Stammgäste und auch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen zu dürfen. 

 

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass das Elbe-Weser-Pokalturnier wahren Kultstatus genießt. Der Elbe-Weser-Abend mit Spiel, Spaß und guter Laune und das besondere Nordseeflair bei Strand, Wasser und Watt sorgen für unvergessliche Tage. Mit dem Feiertag Christi Himmelfahrt am 25. Mai bietet sich das Elbe-Weser-Pokalturnier förmlich an für ein verlängertes Wochenende an der Elbmündung. 

 

Organisatoren und Mitglieder des MC "Möve" Cuxhaven-Sahlenburg werden wieder alles daran setzen, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. 

Ab sofort sind die Sonderseiten zum Elbe-Weser-Pokalturnier online. Ihr erreicht sie über den Button oben rechts oder über diesen Link. Dort findet Ihr die Ausschreibung und die Online-Meldung. Außerdem werden wir hier nach und nach Informationen veröffentlichen und natürlich auch in der Turnierwoche über das rege Treiben auf unserer Anlage mit Wort und Bild berichten. 

 

Wegen des langen Wochenendes empfehlen wir allen Interessierten, sich frühzeitig um Übernachtungsmöglichkeiten zu kümmern. Hierfür ist sicher der Besuch der Homepage von der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH hilfreich. 

 

Der MC "Möve" freut sich auf interessante Tage mit Euch in Cuxhaven, wenn es wieder heißt

 

Elbe-Weser-Pokalturnier...

...mehr als "nur" Minigolf!

 

Herzliche Grüße

Christian Somnitz

1. Vorsitzender


5. Spieltag 2.Bundesliga-Nord

Zum letzten Spieltag in der 2. Bundesliga Nord, trafen sich die Mannschaften der Staffel II in Cuxhaven. Obwohl die Tabelle eine eindeutige Sprache sprach, trafen die Teams aus Berlin und Kiel bereits am Freitag ein. Einige kannten die Anlage zwar noch von der DM 2007, aber auch das ist ja bereits 9 Jahre her. So wurde der Freitag bereits eifrig zum Training genutzt, und auch die Möven trainierten fleißig; schließlich wollten sie endlich punkten und die Null bezwingen.


Schon die ganze Woche hatten die Möven das Regenradar für den Sonntag mit Sorge betrachtet, hofften aber immer noch, es würde sich ändern. Da die Prognose aber auch am Samstag noch nicht besser war, entschloss sich die Liga einstimmig für einen Start am Samstag Nachmittag. So starteten wir um 16.30 Uhr das letzte Punktspiel bei optimalen Bedingungen, es war bedeckt, trocken und zum Glück auch nicht windig. So waren die ersten Startgruppen bereits in der vierten Runde, als wir das um 19.30 Uhr bis zum nächsten morgen unterbrachen.

Die Möven, die die Bedingungen um diese Zeit aus vielen Trainingsrunden kennen, kamen gut ins Turnier und gingen mit einem 136er Durchgang in Führung; allerdings waren ihnen die anderen Teams mit Runden von 142 und 144 dicht auf den Fersen.Das Topergebnis in dieser Runde spielte Andrea Reinicke, die nun auch in "ihrem Revier" endlich die lang ersehnte 18 gespielt hat.


In der zweiten Runde drehte der Tabellenführer vom TMV Berlin dann richtig auf und zeigte seine ganze Klasse. Mit dem Tagesbestdurchgang von 128 Schlägen nahmen sie den Hausherren 6 Schläge ab und zogen somit gleich. Kiel blieb mit 133 auf Tuchfühlung und Reinickendorf verlor mit 139 leicht an Boden. Die dritte Runde wurde an diesem Tag nicht mehr ganz zu Ende gespielt (die letzte Startgruppe war an Bahn 14), es sollte am Sonntag mit Massenstart weiter gespielt werden. Aber der TMV war schon wieder gut auf Kurs und zog an den Möven  vorbei. Da auch das Kieler Team mit tief grünen Runden gut unterwegs war, schmolz der Vorsprung etwas dahin.


Am Sonntag wurden wir in unserer Entscheidung, bereits am Samstag zu beginnen, absolut bestätigt. Während der Einspielzeit regnete es zunächst, hörte dann aber auf und ließ uns fast glauben, pünktlich mit dem Massenstart beginnen zu können. Doch pünktlich um 9 Uhr fing es wieder an zu regnen. Nach einer kurzen Unterbrechung war es dann aber möglich, das Turnier zu Ende zu spielen und das fast im Trockenen. Die letzten drei Startgruppen erwischte es auf der Zielgeraden, aber mit Hilfe aller Spieler, kamen auch sie bis Bahn 18 gut durch. Wie am Samstag schon zu erkennen war, brachte der TMV auch diese Runde mit 130 als Sieger ins Ziel. Die Hausherren sicherten sich mit 138 am Ende souverän den 2. Platz, da Kiel mit 155  reichlich Schläge verlor. Da wurde es sogar noch eng mit Reinickendorf, doch der Vorsprung war groß genug gewesen, um Platz drei zu sichern.

In der Abschlusstabelle belegte der TMV Berlin mit 28 (von 30 möglichen) Punkten den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch zum Staffelsieg. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Kiel und Reinickendorf mit 16, bzw. 12 Punkten. Auch hier gratulieren wir zum Edelmetall. Mit 4 Punkten abgeschlagen die Möven aus Cuxhaven.


weitere Fotos sind in der Galerie zu finden

Test: Andrea Reinicke

Fotos: Christian Beier

Was machen Möven eigentlich im Winter?

Von Christian Somnitz | 1. Vorsitzender


 

Minigolf bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein – na klar, macht eine Freiluftsportart dann am meisten Spaß. Doch das Wetter lässt sich nicht aussuchen und die Masse der Wettkämpfe findet in der Zeit von April bis Oktober statt. Die Punktspiele sind abgeschlossen, fast alle Meisterschaften liegen hinter den Möven. Die Winterpause kommt also in großen Schritten. Aber was machen die Möven in der übrigen Zeit des Jahres? Winterschlaf? Bälle polieren?

 

Nein, beim MC „Möve“ wird ein Ganzjahresprogramm groß geschrieben. Eine Mitgliederversammlung im Herbst legt die Aktivitäten für das Winterprogramm fest. So wird die minigolffreie Zeit für zahlreiche Veranstaltungen genutzt, um untereinander in Kontakt zu bleiben. Ob neue Programmpunkte oder alljährliche Klassiker – beim MC „Möve“ wird es auch im Winter nicht langweilig, der Spaß steht immer im Vordergrund. Und es wird sogar Minigolf gespielt!

 

Einen Einblick in unsere Winteraktivitäten geben wir in unserem neuen Menüpunkt Verein - Winterspaß

 

DM-Medaillen für Andrea Reinicke und Florian Stark

Von Christian Somnitz | 1. Vorsitzender


Bei den Deutschen Minigolf-Meisterschaften System Miniaturgolf in Mannheim ist unsere 

 

Andrea Reinicke

 

gestern in der Kategorie Seniorinnen AK 1 

 

DEUTSCHE

SENIOREN-

MEISTERIN 2016

 

geworden.

 

Erneut hat Andrea Reinicke ihre Leistung und Nervenstärke unter Beweis gestellt. Nachdem sie anfänglich etwas schwer in Tritt kam, hat sie am Finaltag mit 84 Schlägen (Schnitt 21,0) auf vier Runden gezeigt, dass sie die Gold-Medaille haben will. Und Ihre Hartnäckigkeit zahlte sich aus. 

 

Letztlich siegte sie mit sechs Schlägen Vorsprung und verteidigte damit erfolgreich ihren Vorjahrestitel. 

Andrea in der DM-Finalrunde
Andrea in der DM-Finalrunde

Für wahre Furore sorgte  

 

Florian Stark

 

bei den Deutschen Minigolf-Meisterschäften System Beton in Traben-Trarbach.  

 

 

Stück für Stück hat sich unser Florian während der drei Wettkampftage an die Spitze der Herren-Kategorie gekämpft. Mit einer 23 in Runde 6 spielte er nicht nur den zweitbesten Einzel-Durchgang des Turniers, sondern festigte sich damit an der Front. Mit vier Schlägen Vorsprung ging er als führender Spieler in die achte Runde. Leider konnte er die Führung nicht halten und ging pari mit seinem Konkurrenten Michael Müller aus dem Durchgang heraus. Aufgrund der vorgerückten Stunde entschieden die Verantwortlichen vor Ort, keine neue Runde anzustarten und die Meisterschaft nach acht gespielten Runden zu werten. 

 

Im anschließenden Stechen um Gold unterlag Florian jedoch an Bahn 1. Doch Florian hat damit nicht Gold verloren, sondern mit einer überzeugenden Leistung berechtigt Silber gewonnen.

Florian mit seinen Konkurrenten während der Abschlussrunde
Florian mit seinen Konkurrenten während der Abschlussrunde

Wir gratulieren Andrea und Florian zu diesen beachtlichen Erfolgen. 

Matchplay-Finale bei der Senioren-EM in Lahti

Text: Susanne Granz    Fotos: Finnischer Minigolfverband

Am letzten Turniertag hieß es für die Minigolfer (und die Fans zuhause an den Internet-Live-Ergebnisdiensten) ein letztes Mal früh aufstehen. Denn der Start um acht Uhr in Lahti hieß sieben Uhr in Cuxhaven!

Die Wetterprognose für den Samstag in Lahti war schon nicht schön, aber in echt war es noch viel gruseliger.

 

Es regnete bereits am frühen Morgen, so dass schon das Einspielen keinen Spaß machte. Und auch über Tag wurde es nicht wirklich besser. Die SpielerInnen mussten sich warm anziehen, und Wetterkleidung war natürlich erlaubt. Man sah überall nur Schirme, und unter den Pavillons drängten sich die TeilnehmerInnen, um sich kurz mal unterzustellen.

 

Aber die Ausrichter waren echt hartgesotten. Sie ließen spielen. 

Hier ein paar Impressionen aus dem Mat(s)chplay.

Nachdem die Männer ihre erste Matchplay-Runde bereits am Freitag nach dem Strokeplay-Finale bestreiten mussten/durften, griffen die Damen mit dem Achtelfinale am Samstagmorgen ins Geschehen ein.

 

Nicole hatte leider nur einen kurzen Auftritt. Sie unterlag in der ersten Runde der Finnin Nina Mustonen mit 8:5 bei 16 gespielten Bahnen.

 

Die Niedersächsin Sandra von dem Knesebeck warf in der ersten Runde die Finnin Seija Björk mit 6:3 aus dem Rennen und traf dann im Viertelfinale auf ihre Teamkollegin Alice Kobisch aus Mainz. Im deutsch-deutschen Duell war Alice mit 6:4 erfolgreicher und spielte sich weiter über das Halbfinale ins Finale.

 

Und da sah man dann wieder schwarz-rot-gold...

 

Andrea Reinicke musste sich im Achtelfinale über zwei zusätzliche Bahnen kämpfen, bis ihr schlussendlich der Sieg über die Österreicherin Johanna Knotzer mit 7:6 gelang.

Im Viertelfinale konnte sie schon nach 13 Bahnen sehr souverän die Finnin Tuula Mörck mit 7:1 nach Hause schicken.

Dann im Halbfinale machte sie es wieder spannend: Ihr stand die Finnin gegenüber, die Nicole im Achtelfinale rausgekickt hatte. Andrea musste wieder über 20 Bahnen gehen, hatte dann aber das glücklichere Ende für sich und gewann 6:5.

 

Finale... eine Einzelmedaille für die Möve-Frau war sicher.

 

Und da kam es dann zum Duell mit Teamkollegin Alice.

 

Die Jury hatte entschieden, dass die Finalrunden statt über 18 nur über 12 Bahnen gespielt werden, wobei die sechs ausgelassenen Bahnen jeweils als Ass notiert wurden. 

Hier ging es heiß her: Gewann Alice eine Bahn, konnte Andrea wieder ausgleichen. Es war sehr knapp. Letzten Endes konnte Alice das Finale mit 5:3 für sich entscheiden.

Es ist vollbracht: Die beiden deutschen Finalistinnen liegen sich in den Armen
Es ist vollbracht: Die beiden deutschen Finalistinnen liegen sich in den Armen
Herzlichen Glückwunsch an Europameisterin Alice Kobisch und an "unsere" Vize-Europameisterin Andrea Reinicke
Herzlichen Glückwunsch an Europameisterin Alice Kobisch und an "unsere" Vize-Europameisterin Andrea Reinicke

Strokeplay-Finale bei der Senioren-EM in Lahti

Text: Susanne Granz   Fotos: Michael Bamberg, Betreuer Team Germany

Dieses Wolkenbild scheint symptomatisch für die Wetterlage am Finaltag im Strokeplay zu sein.

 

Morgens beim Einspielen herrschten noch lausige 4 Grad Celsius. Allerdings war der Himmel schon blau. Während der ersten Kombirunde war es nahezu windstill, gänzlich ungewohnt im Vergleich zu den beiden Tagen davor.

 

Im Turnierverlauf waren die Damen nicht nur mit den Bahnen beschäftigt und darauf zu achten, dass die Bälle nicht verblasen wurden. Nein: Es gab auch einen ständigen Outfitwechsel. Sweatshirt an, Halstuch um, dann das Ganze wieder retour. Und Petrus begleitete das bunte Treiben mal mit Sturm, dann wieder mit Regen, zeigte blauen Himmel oder wirbelte Wolken herum.

 

 

Das "Deutsche Haus", der Pavillon, unter dem sich die Teams immer wieder trafen.


Die deutschen Damen auf dem Eternitparcours.

 

 

Nicole (21) und Andrea (22) spielten beide eine hervorragende Auftaktrunde.

Überhaupt war die erste Kombirunde ganz prima. Nicole lag nach ihrer 30 auf Filz und 285 Schlägen insgesamt auf Rang zwei. Vorneweg spielte eine Schwedin, die auch keinerlei Anstalten machte, die dahinterliegenden Deutschen an sich ran oder gar vorbei zu lassen.

Andrea  hatte 287 Schläge (31 auf Filz) im Protokoll stehen und lag damit auf Rang vier. Direkt vor ihr lag schlaggleich Teamkollegin Alice.

Andrea und Nicole in der zweiten Kombirunde

 

Andrea spielte auf Eternit erneut eine schöne 22. Auf Filz kam sie dann ein wenig aus dem Tritt, sammelte sich einige Zweien zusammen und brachte am Ende eine rote 36 heraus. Mit 345 Gesamtschlägen sprang am Ende des Tages für sie der fünfte Platz heraus.

 

Nicole spielte auf Filz wieder grün, 35 Schläge. Allerdings lag sie dann mit 340 schlaggleich mit Teamkameradin Alice auf Rang drei. Das hieß: Stechen um Bronze!

 

 

Nicole und Alice stechen um Platz drei. Andrea schreibt Protokoll.

 

Nicole legte vor und Alice zog nach. An der dritten Bahn auf Filz hatte Alice dann das glücklichere Ende für sich und gewann Bronze.

 

Nicole wurde Vierte.

Auch wenn die Plätze kurz hinter dem Podest undankbar erscheinen mögen, gratulieren wir Nicole und Andrea ganz herzlich zu ihrer Platzierung in den Top Five!

 

Und natürlich herzliche Glückwünsche an Sandra zur Silbermedaille und Alice zu Bronze!

Senioren-EM in Lahti  -  Turniertage 1 und 2

Fotos: Andrea Reinicke   Text: Susanne Granz

Am Mittwoch begann die Europameisterschaft dann richtig. Nun sollte sich zeigen, was das intensive Vorbereitungstraining gebracht hatte. Anhand der Trainingsverläufe erfolgte die Mannschaftsaufstellung. Bei einer solchen Leistungsdichte ist es nicht einfach, jemanden an Ersatz zu setzen. Diesmal traf die Wahl auf Andrea.

 

 

 

 

 

Was EM-Teilnehmer so mit sich rumschleppen...

Die beiden Möven, Andrea und Nicole, hatten einen ganz ordentlichen Turnierbeginn. Los ging es auf Eternit. Andrea konnte recht befreit aufspielen, lag doch der Mannschaftsdruck nicht auf ihren Schultern. Sie spielte die erste Kombirunde auch gleich mal grün. Selbst mit ihrem Angstgegner, dem Gentleman auf der Filzanlage, kam sie gut zurecht. Nach diesen beiden Runden hätte für Andrea Schluss sein können: Sie lag auf Platz 1.

Nicole startete auf Eternit auch gut, kam aber auf Filz noch nicht so recht in Tritt. Hier spielte sie "nur" rot. Das brachte ihr zunächst mal Rang 10 ein. Hier musste es also weitergehen, damit eine bessere Platzierung erreicht werden konnte und sollte.

Ein paar Impressionen von Andrea und Nicole:

Nicole kam auf Filz nicht so recht in Tritt. Auch in der zweiten Kombirunde mochte ihr nicht mehr als eine rote 37 gelingen. Aber auf Eternit spielte sie erneut grün, so dass sie am Ende des Tages mit 122 Schlägen und einem roten Schnitt auf Platz 7 lag.

 

Andrea erging es ganz ähnlich. Auf Eternit wieder hui, auf Filz dann ... nicht ganz pfui, aber auch rot. Sie lag dann aber mit ihren 115 Gesamtschlägen auf einem guten dritten Rang und hatte einen grünen Schnitt im Protokoll stehen.

 

Die deutschen Teams sowohl bei den Damen als auch bei den Herren lagen hinter den Schweden jeweils auf Platz zwei der Wertung.

Das wollten die goldverwöhnten Deutschen, die als haushohe Favoriten galten, natürlich am zweiten und entscheidenden Tag auf jeden Fall ändern...

Der Donnerstag begann dann etwas feuchter. Während der Einspielzeit haben die Betreuer der Deutschen erstmal ordentlich die Filzanlage trocken gelegt.

 

 

 

Andrea begann Tag zwei etwas zu gemächlich. Auf Eternit einer unzulänglichen 28 ließ sie auf Filz eine versöhnlichere 35 folgen.

 

 

 

Nicole erwischte am Donnerstag einen guten Start. Sie spielte zweimal grün.

Die letzte Kombirunde sollte dann die Entscheidung bringen. Nach der Eternitrunde hatten sich die deutschen Frauen bis auf zwei Schlag an die Schwedinnen herangespielt.

Nicole spielte auf Eternit eine gute 23. Andrea konnte sich prima auf eine 21 steigern.

 

Dann ging es auf Filz...

 

Beide Cuxhavenerinnen beendeten diesen Tag mit ordentlichen Runden auf dem grünen Filz.

 

Nicole spielte zwar eine rote 36, hatte dann aber nach dieser Vorrunde 234 Schläge auf dem Tableau stehen.

 

Andrea spielte noch einmal grün und brachte am Ende ebenfalls 234 Schläge heraus.

 

Sowas nennt man Einigkeit im Verein...

Aufgrund der unterschiedlichen Schnittverhältnisse belegte Andrea den fünften und Nicole den sechsten Platz.

Während noch gespielt wird bzw. das Team sich einstimmt, testen die Taschen schon mal den ersten Podestplatz...
Während noch gespielt wird bzw. das Team sich einstimmt, testen die Taschen schon mal den ersten Podestplatz...

 

 

Die Teams Deutschland und Schweden lieferten sich ein heißes Duell: Sie wechselten sich alle paar Schläge auf den Positionen 1 und 2 ab. Und quasi auf den letzten Metern konnten die Deutschen die Schwedinnen abfangen und gewannen mit einem einzigen Schlag Vorsprung die ersehnte Goldmedaille!

 

 

 

 

Auf dem obersten Treppchenplatz mit der Hymne...

 

Herzlichen Glückwunsch zur Team-Goldmedaille an Team Germany mit den beiden Möven Andrea (2. von links) und Nicole (rechts)!

Senioren EM in Lahti - Die Spiele können beginnen

Auch unser Hotel ist auf "die Spiele" vorbereitet
Auch unser Hotel ist auf "die Spiele" vorbereitet

Am heutigen Dienstag fand das Abschlusstraining wieder am Nachmittag statt. Also wurde der Vormittag für eine letzte Teambesprechung genutzt. Nur kurz ging es um Quoten und Varianten, denn am letzten Tag möchte man auch nichts mehr ändern. Erstaunlich war hier die Erkenntnis, dass das Damenteam in den Trainingsrunden auf Filz einen deutlich besseren Schnitt gespielt hat, als die Herren. Hoffen wir, dass wir diese Leistung auch in den Wettkampf retten können. Ansonsten besprachen wir noch organisatorische Dinge, wie Puttpläne, Abfahrtszeiten und Abendessen an den Turniertagen. Für das heutige Training wurde eine Kombirunde angesetzt und danach noch freies Putttraining.

Doch als wir auf der Anlage ankamen, stellten wir bereits fest, dass der Wind merklich aufgefrischt hatte und dies an Bahnen wie Niere, Passage, stumpfe Kegel und Schleife zu erheblichen Problemen führen könnte. Vom Winde verweht war der Ball dann gleich an Bahn 1, das konnte ja heiter werden. Entsprechend lange dauerte dann auch die Eternitrunde, da teilweise kein Schlag möglich war. Nach der Runde warteten die Herren zunächst mit ihrer Runde, da teilweise die aufgestellten Pavillons einzuknicken drohten, oder manche Stangen einfach abfielen. Bei diesem Wind würde wohl auch morgen nicht gespielt werden.


Nach der Filzrunde, die ebenfalls recht lange dauerte,war an Putttraining nicht mehr zu denken. Also müssen wir dies morgen nach Plan umsetzen, oder besser noch, Asse machen, oder uns zumindest nah ans Loch legen. Dann ist sicher kein Puttplan mehr nötig. Denn teilweise ist schon das Lesen eine echte Herausforderung, geschweige denn das Lochen selbst. Hier ml ein Beispiel vom Stuhl". Das zu treffende Dreieck ist von vorn schon recht klein, aber wenn man sich dann ungünstig hingelegt hat, wird es erst recht knifflig.

Das Original von vorn
Das Original von vorn

 

 

So harmlos, wie er sich auf dem Foto gibt, ist er gar nicht. Zum Putten ist er sehr schwierig und bietet viele Züge, die aus verschiedenen Winkeln zu spielen sind. 


Wollen wir hoffen, dass wir diese verwinkelten Putts ab morgen nicht allzu oft brauchen.

Hier noch einige Impressionen vom heutigen Tag:

Nicole und Roman warten auf weniger Wind
Nicole und Roman warten auf weniger Wind
Mein "Freund" - der Gentleman
Mein "Freund" - der Gentleman
Die Niederländer unter instabilen Zelten
Die Niederländer unter instabilen Zelten

Wollen wir hoffen, dass wir morgen weniger Wind haben und den ersten Turniertag unter fairen Bedingungen beenden können.

 

Test und Bilder: Andrea Reinicke

Senioren EM in Lahti - Die weiteren Trainingstage

Nachdem das Wochenende mit Trainingstagen, wie sie ei einer EM üblich sind vergangen ist, kam am Montag endlich ein gewisses Flair auf. Zunächst aber hieß es in der Morgeneinheit zu trainieren. Da bereits um 12.30 Uhr "Schichtwechsel" war, fuhr der Bus mit der ersten Truppe (Betreuer und Damen) bereits um 7.00 Uhr los. Um 8.00 Uhr stand die Teamrunde auf dem Programm, da wir auch am Mittwoch um diese Zeit beginnen. Es war noch recht frisch und nebelig, so dass das Bälle preparieren nicht immer ganz einfach war. Eine besondere Herausforderung für die Betreuer. Zumal auch am Turniertag die Damen sehr schnall hintereinander folgen, da mit Schweden, Österreich, Finnland und Deutschland nur 4 Mannschaften am Start sind.


Nach dem Training wurde es offiziell, der Fototermin stand an. Das komplette Team hatte dazu die neue DMV Sportkleidung angezogen. Zunächst wurden die Teams nacheinander vor die Kamera gebeten, Senioren, Seniorinnen, mit und ohne Betreuer und auch komplett alle zusammen. Danach gab es noch die Einzelfotos, die dann auch in der Ergebnisliste zu sehen sind.

Das Herrenteam
Das Herrenteam
Damenteam mit Betreuer
Damenteam mit Betreuer

Danach wurde es dann im deutschen Team spannend; die Mannschaftsaufstellungen wurden bekannt gegeben. Auch in diesem Jahr haben es nicht beide Möven unter die ersten drei geschafft. Nachdem im letzten Jahr Nicole als Ersatz gespielt hat, ist es in diesem Jahr Andrea. Nach recht durchwachsenen Runden auf Filz (der Kampf mit oder besser gesagt gegen den Gentleman) haben oft bessere Runden verhindert, ist diese Entscheidung keine Überraschung. Die drei anderen scheinen zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt etwas stabiler. Gespielt wird also in folgender Besetzung:

Nicole Warnecke (MC Möve)
Nicole Warnecke (MC Möve)
Sandra von dem Knesebeck (MGC Göttingen)
Sandra von dem Knesebeck (MGC Göttingen)
Alice Kobisch MGC Mainz)
Alice Kobisch MGC Mainz)
Andrea Reinicke (MC Möve)
Andrea Reinicke (MC Möve)

Der Nachmittag wurde dann noch für einen Spaziergag zu den Schanzen genutzt, bevor es am Abend zur Eröffnungsfeier ging. Unterschiedlich wird das Sportgelände, wo im kommenden Winter die nordische Ski WM ausgetragen wird, im Sommer und im Winter genutzt. Ich glaube die wenigsten wissen, dass sich im Auslauf der großen Schanze ein Schwimmbecken befindet. Hier einige Eindrücke vom Sportgelände, auf dem im Moment kräftig gebaut wird.

 

 

 

Am Abend fand dann auch die Eröffnungsfeier mit der Auslosung der Mannschaften statt. Um 18.15 Uhr startete das Team zu der ca. 1 KM vom Hotel entfernten alten Schmiede in der diese Zeremonie stattfinden sollte.

Der offizielle Teil begann mit dem Hereintragen der Flaggen durch einen Spieler oder Betreuer unter den Klängen der jeweiligen Nationalhymne. Nicole als amtierende Europameisterin übernahm diesen "Job" im deutschen Team.


Nach erfrischend kurzen Ansprachen war der offizielle Teil beendet und das Buffet war eröffnet. Verschiedene Salate, Brot und zum Nachtisch Kaffee und Kuchen rundeten den Abend ab.


Am morgigen Dienstag findet nun das das letzte Training statt. Am Morgen gibt es die letzte Teambesprechung vor dem Turnier, danach geht es dann Richtung Anlage, wo noch eine Kombirunde gespielt wird. Danach vielleicht noch den einen oder anderen Putt an den langen Bahnen trainieren und dann zum gemeinsamen Abendessen zum nahe gelegenen Italiener.

Text: Andrea Reinicke

Bilder: Andrea Reinicke, Michael Bamberg

Senioren EM in Lahti - Die ersten Trainingsrunden

Nach den beiden Trainingstagen am Mittwoch und Donnerstag war nun am Freitag der erste offizielle Trainingstag, d.h. nur noch ein halber Tag , der zum Training genutzt werden konnte. Da das deutsche Team erst in der Nachmittagsgruppe dran war, gab es am morgen noch eine Besprechung, welcher Ball an welcher Bahn von wo nach wo gespielt werden soll. Gibt es noch Alternativen? Was kann noch besser gespielt werden, um zum Erfolg, sprich zum Ass, zu kommen. 

Am Mittag ging es dann auf die Anlage, wo unser "Catering-Service" bereits zum Mittagessen vorbereitet war. 


Selbst an eine "Falle" für die lästigen Wespen hatte sie gedacht. Und dass sich der Aufwand durchaus lohnte, zeigen die beiden folgenden Bilder.

Zu Beginn
Zu Beginn
Ca. 3 Stunden später
Ca. 3 Stunden später

Pünktlich um 13.00 Uhr ging es dann auf die Anlage, eine Stunde einschlagen und dann auf in zwei Kombirunden. Andrea und Nicole waren beide mit ihren Runden nicht so wirklich zufrieden, war doch die Fehlerquote einfach noch zu hoch. Da wir - Vorteil der späten Gruppe - nicht pünktlich aufhören müssen, wurde auch die Zeit nach 18.00 Uhr noch zum ausgiebigen Nachtrainieren genutzt. Neue Bälle probieren, noch einmal eine andere Spur und Putts auf Filz standen noch einmal auf dem Programm.  

Hier noch einige Fotoeindrücke vom Tag:

Die optische Täuschung - hurra durch
Die optische Täuschung - hurra durch
Unter scharfer Beobachtung des Betreuers
Unter scharfer Beobachtung des Betreuers
Das Seitentor
Das Seitentor

Pause für die Betreuer
Pause für die Betreuer
Intensives Training
Intensives Training
Kontrolle der Protokolle
Kontrolle der Protokolle

Nachdem wir heute ausschlafen und spät frühstücken durften, sind wir am morgigen Samstag früh dran. Das heißt, Abfahrt um 7.30 Uhr am Hotel.  Das Ziel sind zwei Runden Filz und eine Runde Eternit. Falls das Wetter hält, sollte dies auch zu schaffen sein. Der Nachmittag kann dann frei gestaltet und mit "sightseeing" genutzt werden. 

Text und Fotos: Andrea Reinice

Senioren EM in Lahti - Erste Eindrücke

Nach einem langen Anreisetag am Dienstag - in Cuxhaven ging es bereits  um 5.10 Uhr los  - trafen die beiden Möven Andrea und Nicole wohlbehalten in Lahti ein. Am Treffpunkt in Frankfurt stießen wir auf die restlichen TeilnehmerInnen der Deutschen Senioren Nationalmannschaft, um gemeinsam nach Lahti zu fliegen, wo beide Teams ihre Titel aus dem Vorjahr verteidigen wollen.

vorn links Andrea und vorn rechts Nicole
vorn links Andrea und vorn rechts Nicole

Das Wetter in Frankfurt verabschiedete die Truppe in Frankfurt mit heftigem Regen und empfing sie in Helsinki am Flughafen mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. So könnte es für die nächsten 12 Tage bleiben.

Reichlich Gepäck muss verstaut werden
Reichlich Gepäck muss verstaut werden
Aber eswird
Aber eswird

Jetzt ging es zügig ins gut 120 km entfernte Lahti, wo wir auch auf die bereits am Vortag angereisten Deutsche trafen, und gemeinsam noch etwas aßen. Danach gab es noch eine kurze Begrüßung und dann fielen wir ziemlich müde in die Betten. Schließlich ging es am nächsten morgen bereits um kurz nach 8 Uhr in Richtung Anlage.


 

Hier galt es nun, die beiden Systeme - Filz und Eternit - zunächst einmal zu begutachten und die verschiedenen Schlagvarianten zu sehen. Aufgeteilt in verschiedene Gruppen mit den bereits am Montag Angereisten, lernten wir beide Anlagen mit all ihren Tücken kennen. Die Eternitanlage, auf der alle Bahnen zum großen Teil mit Zelten überdacht sind, hält das "Salzburger V"  als besondere Herausforderung parat. Mit einem toten, top präparierten Rohling geht es hier über Doppelbande ins Ziel - oder zu Schlag 2... Aufpassen ist auch an der Röhre angesagt, die auch mal schnell zum Problem werden kann. Alle anderen Bahnen sind sind mit einem sauberen Schlag gut zu bewältigen, aber mit einem etwas schlampigen Schlag auch schnell verschlagen und dann kommt 2. 

Doppelkeile mit Steg
Doppelkeile mit Steg
Wo ist der Punkt zum Überspielen?
Wo ist der Punkt zum Überspielen?
Das Salzburger V
Das Salzburger V

Nach einer kurzen Pause am Mittag, "plünderten" wir die Vorräte an Verpflegung, versorgten uns mit Getränken und machten uns bereit für die Einweisungsrunde auf der Filzanlage. Nachdem sich der Himmel immer mehr verdunkelte, hatten wir nach wenigen Bahnen noch eine kurze, unfreiwillige Unterbrechung, bis der Regenschauer wieder vorüber war. 


Danach konnten wir die Runde doch tatsächlich bei Sonnenschein und warmen Temperaturen zu Ende bringen. Diese Anlage hat reichlich lange und anspruchsvolle Bahnen zu bieten. Optische Täuschung, Fischgräten und der Tannenbaum, auch "Zacki" genannt bieten reichlich Angriffsfläche, um an den Hindernissen hängen zu bleiben. 

 

Der heutige Mittwoch ließ uns leider nicht so trainieren, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nach einer Runde auf Filz, in der wir noch einmal Bälle probierten, spielten wir die erste Zählrunde auf Eternit. Nachdem es hier zwischendurch schon regnete, fing es nach der Runde richtig an, so dass wir zunächst wieder ins Hotel fuhren. Doch so einfach gaben wir nicht auf; als der Regen gegen 16.30 Uhr so gut wie aufhörte, fuhren einige von uns noch einmal zur Anlage und nutzten die knapp zwei Stunden bis zum Essen für intensives Bahntraining. Danach war aber dann für heute Schluss. Am morgigen Freitag beginnt das offizielle, eingeteilte Training, so dass wir nur noch einen halben Tag (ab 13.00 Uhr) haben. Hoffen wir, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht.

Text und Fotos: Andrea Reinicke

DSM in Singen - 3. Turniertag

Text: Susanne Granz, Pressereferentin

Fotos: Christian Beier, MC "Möve"


Nachdem am zweiten Turniertag die Jury entschieden hatte, dass die Finalrunde wegfallen würde, war auch der Cut obsolet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten an diesem Freitag zwei Kombirunden spielen, an deren Ende dann die Deutschen Senioren-Kombimeister im Strokeplay feststehen würden. Hier galt es also, nochmal alles zu geben, um möglichst gute Platzierungen zu erreichen.

Zunächst hieß es erstmal, vorm Frühstück aufzustehen, denn der Start war bereits für 8:00 Uhr angesetzt.


 

Die Senioren I spielten zuerst auf Eternit, dann auf den großen Betonbahnen.

 

 

 

Hans-Jürgen lag nach den drei vorigen Kombirunden mit 187 Schlägen auf Rang 66. Seine 26 auf Eternit sowie danach eine 36 auf Beton beließen ihn mit nunmehr 249 Schlägen auf diesem Platz. Michi erging es ähnlich. Er lag mit zwei Schlägen mehr noch einen Rang schlechter. Nun brachten ihn seine 28 und danach die 39 auf Platz 68 der 69 Teilnehmer. Das war keine Glanzleistung der beiden Möve-Jungsenioren.

 

Die Frauen starteten umgekehrt, zunächst auf Beton und dann weiter im Miniaturgolf.

Seniorin II Siggi spielte eine richtig schöne 56er-Kombirunde. Ihrer guten 32 folgte endlich mit 24 die erste grüne Eternitrunde. Leider nützte ihr das nichts, denn sie hing weiter auf ihrem fünften und letzten Rang der Seniorinnen II fest.

Jenni trommelte ein ganz tolle 28! Doch leider brachte diese sie auch nicht von ihrem elften Rang weiter nach vorne. Aber da sie schlaggleich mit den Plätzen neun und zehn war, konnte sie durch ihre 25 auf Eternit nun doch noch auf Platz 10 klettern.

Gestern stand Andrea mit 167 auf Platz 6. Ihr folgte schlaggleich Nicole auf Rang 7. Nach der ersten Betonrunde hatte jede einen Platz eingebüßt. Andrea spielte eine 30 und Nicole eine 31, was ihnen die Plätze 7 und 8 bescherte. Bis zur Drittplatzierten sind es aktuell für Andrea DREI und für Nicole VIER Schläge. das ist bei noch zu spielenden drei Runden quasi Nix. Auf Eternit legte Nicole dann eine 25 nach, was sie wieder zurück auf Platz sieben brachte.

 

 

 

Andrea lief richtig zu Hochform auf. Ihr stellte sich einzig der Salto an Bahn Zwei in den Weg. Danach zog sie glatt durch und brachte eine hervorragende blaue 19 heraus! Damit schien sie auch ihr „Trauma“ der Eternitbahnen 17 und 18 mit einem Schlag (im wahrsten Sinne des Wortes) überwunden zu haben. Das katapultierte sie weit nach vorne auf Rang drei. Damit wurde sie dann prompt von der Jägerin zur Gejagten.

Die letzte Kombirunde sollte dann die Entscheidung bringen. Diesmal begannen die Männer auf Eternit und die Frauen auf Beton.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die mitgereisten Schlachtenbummler unterstützten vom Rand aus.

 

 

 

 

Bei Hans-Jürgen war nun vollends die Luft raus. Er spielte seine schlechteste Kombirunde des Turniers. Brachte ihn seine 29 noch auf Rang 65, so schoss er sich mit der 41 auf Beton vollends ab. Er beendete das Turnier mit 319 Schlägen als 66.

 

 

 

Michi war nach der dritten 26 auf Eternit noch auf Platz 66, zog dann in der letzten Runde mit einer prima 31 tatsächlich noch an Hans-Jürgen vorbei und wurde schlussendlich 65. mit 313 Gesamtschlägen.

Für beide ist die DSM aus Spielersicht beendet. Ins abschließende Matchplay werden sie nicht mehr eingreifen können.

 

Sigrid hatte aus dem letzten Jahr die Kombi-Goldmedaille zu verteidigen, doch davon war sie dieses Jahr weit entfernt. Sie hing schon nach dem ersten Turniertag auf Rang fünf fest und kam auch in dieser letzten Kombirunde nicht wieder davon weg. Obwohl sie am Schluss ihre beste Kombirunde mit 61 spielte, änderte das nichts mehr.  Siggi spielte 35 und 26 und beendete den heutigen Turniertag ohne Ruhm, Ehre und Podestplatz als Fünfte und Letzte der Seniorinnen II mit 317 Gesamtschlägen.

 

Jenni ging in der letzten Kombirunde einfach die Puste aus. Mit ihren schlechtesten Einzelergebnissen von 29 und 39, also einer 68er Runde, rutschte sie runter auf Rang 13. Dennoch blieb sie insgesamt unter 300 und beendete mit 296 diesen Tag.

 

 

 

Nicole konnte ihre Kräfte nochmal bündeln und schaffte es noch, sich mit ihrer abschließenden super 52er Kombirunde (24 und 28) und 275 Gesamtschlägen auf Platz Fünf hochzuspielen.

Andrea mit ihrer Spielpartnerin Ellen Galliens, der späteren Vizemeisterin
Andrea mit ihrer Spielpartnerin Ellen Galliens, der späteren Vizemeisterin

 

Andrea schaffte es, in ihrer letzten Startgruppe ebenfalls eine super 52er Kombirunde zu spielen. Sie konnte mit ihrer 30 auf Beton den dritten Platz halten. Allerdings hatte sie nur zwei Schlag Vorsprung auf die aktuell Vierte. Zu den beiden vor ihr Liegenden waren es 6 bzw. 7 Schlag. Das schien auf Eternit und bei dieser Konkurrenz wohl nicht mehr zu holen. Nachdem die Viertplatzierte mit der vorigen Startgruppe durch war, musste Andrea mindestens eine 22 rausbringen. Auch wenn Gold und Silber eh nicht mehr zu holen waren, konnte sie sich doch mit ihrer tatsächlich gespielten 22 die Bronzemedaille holen.

 

Andrea macht ihren letzten Schlag zum Gewinn der Bronzemedaille
Andrea macht ihren letzten Schlag zum Gewinn der Bronzemedaille

 

Ganz herzlichen Glückwunsch an unsere Möve ANDREA REINICKE, die ihren BRONZETITEL der DSM aus dem letzten Jahr hier erfolgreich verteidigen konnte!

 

Unsere Glückwünsche gehen natürlich auch an die Deutsche Senioren-Kombi-Meisterin Alice Kobisch aus Mainz und an die Vizemeisterin Ellen Galleinus vom MSC Herscheid!

DSM in Singen 2. Turniertag


von Susanne Granz | Pressereferentin


Nachdem es sich in der Nacht zum Donnerstag reichlich ausgeregnet hatte, konnte der zweite Turniertag pünktlich beginnen. Doch da hatten sich wohl alle zu früh gefreut: Es fing so doll an zu regnen, dass es von 9:20 bis 11:22 Uhr eine zweistündige Regenunterbrechung gab. Das brachte eine riesige Zeitverzögerung in den Turnierablauf. Aber auch für die Spielerinnen und Spieler war das nicht „Ohne“. Die Konzentration musste aufrechterhalten werden. Was zog die Wetteränderung für Konsequenzen im Hinblick auf Ballauswahl, Temperierung, Bahnenverhalten, etc. so alles mit sich? Wie würde es weitergehen?

Als dann das Turnier wieder angepfiffen wurde, hieß es für die Möven zurück zur alten Form zu finden, bzw. doch die eine oder andere Schippe drauf zu legen! Das hatten sie sich auch so vorgenommen.

Nachdem Hans-Jürgen auf Eternit mit einer guten 24 gestartet war, kam er auf Beton total ins Straucheln. Vor allem die Bahnen 2 und 3 machten ihm zu schaffen. Seine 6 an der 16 brach ihm das Genick. Seine 42 war dann auch der Streicher.

Michael spielte eine ordentliche Eternit-26, was aber letztendlich sogar zum Streicher wurde. Und auf Beton hat er dann so richtig eine rausgehauen: da spielte er eine Super-29! Sehr schön!

Nicole spielte auf Eternit eine schöne grüne 22. Hingegen auf Beton hatte sie in jeder Runde zwei Schläge draufgepackt, nun stand also eine 33 im Protokoll. Das ist die falsche Richtung, Nicole!

Andrea haderte wieder ein wenig mit sich und den Bahnen 17 und 18 auf Eternit, die sie vermeintlich nicht kann. Gut, bisher sind dort von ihr keine Asse gefallen, sondern nur Zweien und heute an der 17 auch die erste Drei. Ja, das kann man noch ausbauen, Andrea! Dennoch brachte sie eine 24 raus. Und auf Beton eine gute, ganz hellrote 30.

Für das Viererteam hieß es eine gute 162er Kombirunde und insgesamt Platz 14 nach den gespielten sechs Runden.

 

Und was machten unsere Einzelstarterinnen?

Jenni hat sich mit ihrer 29 auf Eternit aus dem Cut der besten Neun herausgeschossen. Da konnte auch ihre gute Beton-31 nicht mehr helfen. Da hieß es dann einfach nur Ruhe bewahren und auf’s eigene Spiel konzentrieren.

Bei Sigrid läuft diese DSM nicht so richtig: Sie dümpelt auf dem fünften und letzten Rang der Seniorinnen II herum. Mit 27 auf Eternit und 39 auf Beton bestand auch keine Chance, dort wegzukommen.

Da sich der Turnierablauf so dermaßen verzögert hatte, wurde beschlossen, dass an diesem 2. Turniertag nur diese eine Kombirunde gespielt wird. Das bedeutete auch, dass die Mannschaftsmeisterschaften nach diesen sechs Runden bereits entschieden sind. Damit beendete unser Viererteam die Deutsche Senioren-Kombimeisterschaft mit 507 Schlägen und einem Schnitt von 28,167 auf Rang 14 (von 17). Es siegte der 1. MGC Mainz I (456) vor dem MGC Göttingern (466) und dem OMGC Ingolstadt (478).

Und dann fiel noch folgende Entscheidung: Da am Donnerstag nur die eine Kombirunde gespielt werden konnte, werden Freitag die geplanten zwei Kombirunden gespielt, wobei die Finalrunde entfällt. Das bedeutet auch, dass der Cut wegfällt und alle Teilnehmer 10 Runden spielen und danach die jeweiligen Deutschen Meister im Strokeplay (nach der Gesamtschlagzahl) feststehen werden.

Hier noch einmal die Ausgangspositionen von den Möven nach sechs Runden:

Hans-Jürgen: 187 Schläge und Platz 66

Michael:          189 Schläge und Platz 67

Andrea:           167 Schläge und Platz 6

Nicole:            167 Schläge und Platz 7

Jenifer:           175 Schläge und Platz 11

Sigrid:             200 Schläge und Platz 5

DSM in Singen 1. Turniertag

Bereits ab heute morgen kurz vor 7 Uhr waren die meisten Möven auf der Anlage, um sich für den heutigen 1. Turniertag einzuschlagen. Nach einer kurzen Ansprache unseres DMV-Sportwartes, Andreas Träger, starteten die ersten Startgruppen pünktlich um 8.30 Uhr in das Turnier. Da die Mannschaft als vorletzte ausgelost worden war, ging Hans-Jürgen als 1. Möve in Startgruppe 6 an den Start. Mit sauberen 5 Assen nach fünf Bahnen, erwischte er einen Traumstart. Nach ein paar Fehlschlägen am Weitschlag lief die Runde nicht mehr ganz so weiter, aber eine 31 am Ende war ein sehr ordentlicher Start. Michi kam leider nicht so gut ins Turnier und spielte eine für ihn typische erste Runde, die er mit einer schwarzen 40 abschloss; aber es gab ja einen Streicher. Da Nicole mit einer 29 eine der wenigen grünen Runden der Möven spielte und Andrea ebenfalls mit 31 abschloss, lag das Team mit guten 91 Schlägen auf Platz 8.



Auch die erste Eternitrunde von 73 machte nicht so viel kaputt und hielt die Möven im Rennen um einen Platz im Mittelfeld. Mit einer Kombirunde von 164 konnte das Team durchaus zufrieden sein, das Ziel von 165 war knapp erreicht worden. Doch schon in der zweiten Betonrunde zeigten sich die Möven nicht mehr so frisch. Der teils auffrischende Wind war inzwischen eingeschlafen; fühlten sich die Küstenbewohner nicht mehr ganz so wohl? Einer schwarzen 37 von Hans-Jürgen folgte wiederum eine schwarze 40 von Michael. Einzig Nicole mit 31 brachte eine ordentliche Leistung. Auch Andrea hatte in ihrer 34 wenig Asse, dafür aber einige Fehler. Mit einer indiskutablen Runde von 101 war die gute Platzierung erstmal verspielt. Da musste in der Eternitrunde noch etwas kommen, doch auch das ging schief. 26 von Hans-Jürgen, 28 von Michael und Nicole und 25 von Andrea waren einfach zu wenig, um eine ordentliche Ausgangsbasis für morgen zu haben. So fanden wir uns nach dem ersten Tag auf Platz 14 von 17 Mannschaften wieder. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Es führt der Titelverteidiger aus Mainz vor Göttingen und Mainz II.

 

 

Auf Beton wurde das Team von Christian unterstützt, damit der

Tausch der Bälle reibungslos klappte


Wie erging es unseren beiden Einzelspielerinnen Jenni und Sigrid. Sie begannen ihr Turnier aus der Eternitanlage und kamen unterschiedlich zufrieden von der Anlage. 24 und eine grüne Auftaktrunde von Jenni waren ein guter Start ins Turnier, wogegen Sigrid mit ihrer 29 sicherlich nicht zufrieden war, aber es kamen ja noch drei Runden, um es besser zu machen. Jenni spielte auf Beton rot und brachte mit 34 eine gute Runde ins Ziel. Für Sigrid lief es hier noch schlechter als auf Eternit; wenig Asse und viel zu viele Fehler ließen der 29 eine 40 folgen. Leider hatte sie sich bis zur nächsten Runde auf den kleinen Bahnen noch nicht erholt und ließ mit 31 wieder schwarz folgen. Eine rote 33 in der abschließenden Betonrunde waren zwar eine ordentliche Leistung, änderten aber nichts daran, dass sie in den nächsten Runden noch einmal richtig Gas geben muss, um das Finale der besten 3 zu erreichen. Jenni spielte mit 56 auch im 2. Durchgang eine gute Kombirunde und ist zur Zeit im Cut der besten 9 Spielerinnen.

Morgen geht es mit 2 Kombirunden für alle weiter. Für die Mannschaften steht der Meister danach fest, im Einzel geht es am Freitag in die Zwischenrunde.

Hier wieder einige Impressionen vom Tag:

DSM 2016 in Singen Teil 2

Auch der Sonntag und Montag standen ganz im Zeichen des Trainings. Obwohl wir nun schon fast eine Woche hier sind, gibt es an einigen Bahnen immer noch "Baustellen". Gerade auf Eternit probieren wir immer wieder andere Bälle, ob es nicht noch etwas besseres gibt. Gibt es eine bessere Spur, wie komme ich am besten durch diesen vertrackten Geradschlag mit Hindernissen? Wie kann Hans-Jürgen die Röhre mit einem Totball bezwingen? Alles Fragen, die wir uns immer wieder stellen. Dazu kommen dann plötzlich Bahnen, an denen der Ball, der bisher immer gut war, plötzlich nicht mehr kommt. Und am Winkel probieren wir seit letzter Woche verschiedene Varianten und Bälle aus.


Auf Beton sind die Bälle und Spuren, die gespielt werden, eigentlich eindeutiger, dennoch probieren wir auch hier immer mal wieder andere Bälle, wenn das ausgewählte Material nicht den gewünschten Erfolg bringt. Auf den großen Bahnen ist es vor allen Dingen Bahn 10, wo wir uns noch immer nicht sicher sind, ob wir nun zentrieren sollen, oder doch lieber den einfachen Bandenschlag machen sollen. Daneben müssen immer mal wieder Zielkreise gelocht werden, der Puttplan ist auch noch nicht fertig.


Am Montag fielen die Möven dann besonders auf

Am Montag war, wie immer bei der DSM, um 18.00 Uhr der Eröffnungsabend. Zu diesem Anlass zogen die Möven ihre neuen DM-Shirts an, die sie sich extra für diese Meisterschaft zugelegt hatten. Einige von uns liefen bereits zum Training im neuen Outfit auf.

Ansonsten verlief dieser Tag, wie die anderen auch. Wir spielten wieder Kombirunden, freuten uns, wenn wir auf Eternit mal nicht mit zwei Zweien vorn anfingen, oder wenn am Ende tatsächlich mal eine gute Runde auf dem Protokoll stand. Das Putttraining gestaltete sich schwierig, da auch die andren Teilnehmer fleißig trainieren und die Bahnen deshalb oft "belagert" sind.


Da heute während der Eröffnungsfeier auch die Reihenfolge der Mannschaften und Einzelspieler ausgelost wurde, mussten die Mannschaftsaufstellungen bis 15.00 Uhr abgegeben werden. Die Möven spielen in der "normalen" Aufstellung:

Hans-Jürgen Schulz, Michael Reinicke, Nicole Warnecke, Andrea Reinicke

Pünktlich um 18.00 Uhr begann dann die Eröffnungsfeier mit den Ansprachen einiger Offizieller, der Eröffnung der Meisterschaften durch Erich Hess und dem Spielen der Nationalhymne. Dann folgte auch schon die Auslosung der Mannschaften, die die Möven gespannt verfolgten. Doch sie mussten sich lange gedulden, Cuxhaven wurde als vorletzte Mannschaft, Hannover danach gelost. Das ist hoffentlich kein Hinweis auf die Platzierung. Da wir nur 17 Mannschaften sind, wird roliert, so dass nur Andrea in einer Zweierpaarung mit Uwe Grüning spielt. Hans-Jürgen spielt mit Hannover und Bensheim-Auerbach, Michael mit Salzgitter und Neutraubling und Nicole mit Neutraubling und Hannover. Danach gab es vom Ausrichter, dem BGC Singen noch frei Getränke und Chili con Carne, das selbst gekocht war und ausgezeichnet schmeckte.


Im Anschluss daran unterhielt man sich noch mit dem einen oder anderen, klärte natürlich ab, wer denn an welcher Position spielt, um seine Spielpartner zu kennen. und einige nutzten die freie Anlage auch, um noch ein paar Bahnen zu trainieren.

Hier noch einige Impressionen vom Tag

Text: Andrea Reinicke

Fotos: Christian Beier und Andrea Reinicke

DSM 2016 in Singen

 

Bereits am Montag nach dem vierten Punktspiel reisten die Senioren des "MC" Möve" Cuxhaven nach Singen, um sich auf die deutsche Seniorenmeisterschaft vorzubereiten. Schließlich haben sie mit den beiden Titeln von Nicole Warnecke und Sigrid Michna aus dem letzten Jahr Gold zu verteidigen. Und auch Andrea Reinicke möchte ihren Erfolg, den 3. Platz gern verteidigen oder steigern. Jenifer Severloh und Hans-Jürgen Schulz haben sicherlich das Ziel, sich ähnlich gut, wie in Trappenkamp zu verkaufen. Dazu möchte Michael Reinicke sicherlich ein gutes Turnier spielen, um dem Team mit Andrea, Hans-Jürgen und Nicole zu einer ordentlichen Platzierung zu verhelfen. Auch mit Wolfgang, Eva und Christian als "Schlachtenbummler" wird es für die Mannschaft hier sicherlich nicht möglich sein, um die Podestplätze mitzuspielen, aber eine gute Grundlage für die Qualifikation im nächsten Jahr möchte man schon erreichen. Dabei hilft sicherlich, dass die beiden Anlagen nicht gänzlich unbekannt sind. Andrea hat hier 2013 den Seniorencup mit dem Team des MVBN gespielt und Jenni und Nicole haben hier im letzten Jahr bei der Beton DM geschlagen, und wie sicherlich noch allen in Erinnerung ist, ,hat Nicole auch da den Titel gewonnen. Nachdem alle heil angekommen waren, trafen wir uns am Montag noch kurz auf der Anlage, um zu sehen, wo wir nun die nächsten Tage verbringen würden. Und natürlich auch, um den noch wenigen Anwesenden schon mal Hallo zu sagen.

 

 

Nach einer Stärkung am Abend hieß es für Andrea, Micha und Hans-Jürgen dann noch, ich auf den nächsten Tag vorzubereiten. Auf Beton wollten wir beginnen und suchten dafür die auf diversen Bahnbeschreibungen genannten Bälle plus reichlich Alternativen raus. Am Dienstag früh ging es dann für alle ins erste Training für die diesjährige DSM.


 

Bei (noch) angenehmen Temperaturen kamen wir für eine Betonanlage relativ zügig voran, so dass wir schon an diesem  ersten Trainingstag noch eine Runde schafften, um zu sehen, was die Anlage so hergibt. Es macht sich halt bemerkbar, wenn eine Anlage nicht ganz fremd ist. Um kurz vor 18.00 Uhr trafen sich dann noch einige im Clubraum des BGC Singen, um dort den Tag beim gemeinsamen Fußball gucken ausklingen zu lassen. Natürlich ging es in der Halbzeit neben ausgelassenen Torchancen auch um Bälle. Die diesjährigen Bälle zur DM wurden begutachtet.

 


 

Am Mittwoch ging es dann erst einmal auf die Eternitanlage, die einem gleich an den ersten beiden Bahnen neben guten Schlägen auch das richtige Heizen abverlangt. Bei immer wärmer oder besser gesagt heißer werdenden Temperaturen, fehlte mir am Nachmittag jegliches Material für den Salto. So tot hab ich kaum. Hier machen sicherlich Mannschaftsbälle Sinn, aber auf das Schlagtempo kommt es auch noch an. Doch auch die anderen Bahnen sind nicht ohne, der Schlag muss schon sehr genau sein und viele minimale Lochreißer kommen nicht mehr. Ausruhen kann man sich hier an keiner einzigen Bahn. Am Winkel gilt es erst einmal, die richtige Variante für sich zu entdecken. Mit einem schnellen Ball über eine Bande, mit einem trägeren Rohling über die Dreierbande, oder doch einen Zentrierschlag? Ich weiß noch nicht, was ich mache. Und wenn man denkt, jetzt sind es ja nur noch drei Bahnen, dann kommt das Finish und verlangt einmal noch einmal alles ab. Eine Röhre, die wir mit einem 50 Jahre Cuxhaven speilen (ja, es ist unser Jubiball), ein Geradschlag mit Hindernissen, die irgendwie immer im Weg liegen und ein Blitz gerade durch, der aber recht eng ist. Danach ist man zuhause.

 


 

Nachdem wir uns nun am Dienstag und Mittwoch mit beiden Anlagen so halbwegs vertraut gemacht hatten, wagten wir uns am Donnerstag mal an die Kombirunden. Bei Temperaturen von deutlich über dreißig Grad am Nachmittag, war gerade sie Eternitanlage eine echte Herausforderung. Es gibt zwar unzählige Sonnenschirme, die Schatten spenden, aber die Luft steht auf der kleinen Anlage. So standen auf beiden Anlagen am Ende überwiegend rote Runden auf dem Zettel selten unterbrochen von grün, öfter mal von schwarz.   Da ist noch viel Luft nach oben, aber wir haben ja auch noch etwas Zeit.  

 

Den Freitag nutzte ein Teil der Cuxis um auch mal die Gegend zu erkunden. Die "echten" Cuxhavener starteten einen Trip zur Insel Mainau, (außer Andrea, die gönnte sich Freitag/Samstag noch einmal einen "Kurztrip" nach Cuxhaven), um die vielfältige Blumenpracht zu bestaunen. Der Nachmittag gehörte dann aber schon wieder dem Training.


Nach der gewollten Pause am Freitag, folgte dann am Samstag zunächst die Zwangspause, es regnete am Morgen. Gegen Mittag wurde es dann aber trocken, so dass das Training wieder aufgenommen werden konnte.  


Text: Andrea Reinicke

Fotos: Christian Beier, Andrea Reinicke

3. Punktspieltag Landesliga Nord  in Cuxhaven

 

Das dritte Punktspiel der Landesliga Nord fand auf unserer Heimanlage in Brockeswalde statt. Jenny und Wolfgang trafen bereits reitag ein, um die Tücken der Anlage kennenzulernen. Bei sehr warmen Temperaturen am Samstag wurden viele Bälle getestet und einige wurden dann auch als Mannschaftsbälle gespielt. Nach diesem intensiven Training traf man sich Abends beim Griechen in Duhnen, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.

 


 

Am Sonntag wurde es dann ernst. Wir wollten unbedingt viele Punkte holen, um den Abstieg aus der Landesliga zu vermeiden. Unser Betreuer Rafael schwörte uns kurz vor dem Start mit folgenden Worten auf dieses Punktspiel ein: Wir sind der Hecht im Karpfenteich; das hier ist unser Revier. Wir gewinnen dieses Punktspiel.